2017 01 18 Hocke

Dresden, 18. Januar 2017. Zur Rede des thüringischen AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke bei einer Veranstaltung der Jungen Alternative Dresden vom 17. Januar 2017 erklärt der Vorsitzende der Jungen Union Sachsen & Niederschlesien Alexander Dierks MdL:

Mit seiner gestrigen Rede hat Björn Höcke erneut sein wahres Gesicht gezeigt. Man muss ihn das nennen, was er ist: Einen Nazi. Er ist genauso wenig konservativ, wie Goebbels ein Patriot war.

Deutschlands Ansehen in der Welt gründet nicht zuletzt auf einer aufrichtigen Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und auf der ehrlichen Aufarbeitung des Kulturbruchs von Krieg und Völkermord. Wer das infrage stellt, gefährdet nicht nur die Kulturnation Deutschland, sondern Jahrzehnte guter Partnerschaft mit unseren europäischen Nachbarn, den weltweiten Partnern und nicht zuletzt Israel.

Höckes Ansprache ist voll mit Verzerrungen, Geschmacklosigkeiten und Lügen. Es ist schlicht und einfach unwahr, dass es kein Gedenken an die deutschen Opfer des Bombenkriegs gibt. Alljährlich wird in deutschen Städten auch diesen gedacht, aber richtigerweise im historischen Kontext und nicht als singuläre Ereignisse. An Pietätlosigkeit kaum zu überbieten ist außerdem die Verunglimpfung des erst vor einer Woche verstorbenen Alt-Bundespräsidenten Roman Herzog, die vom Publikum mit lauten „Volksverräter“-Rufen unterstützt wurde

Die AfD gleitet mehr und mehr in Richtung einer rechtsextremen Partei ab. Wer sein Vaterland liebt und es zu seinem Wohle gestalten will, kann diese Partei nicht wählen.

 

Die Pressemitteilung im PDF-Format findet ihr HIER.