aktuell 2017 04 07 GRW LINKE min

 

Dresden, 7. April 2017. Die Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag legte jüngst zwei Anträge zur politischen und digitalen Bildung an Sachsens Schulen vor. Echte Ideen zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Schulfachen Gemeinschaftskunde sind nicht dabei. Die Anträge kritisiert der JU-Landesvorsitzende Alexander Dierks MdL harsch. 


„Mit ihrem Antrag zeigt DIE LINKE vor allem eines: Die Fraktion ist keinesfalls an der Verbesserung der politischen und digitalen Bildung an den sächsischen Schulen interessiert. Vielmehr scheint das Ziel „Staatsbürgerkunde 2.0“ zu sein. Das Schulfach soll von Gemeinschaftskunde in „Politische Bildung“ umbenannt werden.
Von inhaltlicher Fortentwicklung des Faches im guten Sinne ist im Antrag der Fraktion jedoch nichts zu lesen. 

Was Rico Gebhardt und seine Fraktionskollegen offenbar nicht wissen, ist, dass Gemeinschaftskunde weitaus mehr beinhaltet als nur politische Bildung. Das Vermitteln von Medienkompetenz, Kenntnissen über Wirtschaft und Recht sind nur einige Beispiele für die Komplexität des Faches. Einem Unterrichtsfach lediglich ein neues Label zu geben – damit macht es sich DIE LINKE ganz schön einfach. Ernsthafte Vorschläge für die Ergänzung der Unterrichtsinhalte hat die JU Sachsen & Niederschlesien bereits im letzten Jahr gemacht. Das Stärken der politischen Bildung, das Vorbeugen politischen Extremismus sowie mehr gesellschaftliche Debatten im Unterricht und verstärkter Einsatz neuer Medien zur Wissensvermittlung sind das, was wir wirklich brauchen. 

Mit Schaffung des Schlüsselreferates für politische und digitale Bildung im Kultusministerium sowie dem Expertengremium für politische Bildung, geht Bildungsministerin Brunhild Kurth den richtigen Weg! 
DIE LINKE tut so als hätte sich an Sachsens Schulen in den letzten Jahren nichts im Bereich der digitalen Bildung getan. So hat z.B. das Programm „MEDIOS“ moderne Computertechnik in die Klassenzimmer gebracht. E-Learning-Programme wie „LernSax“, „OPAL Schule“ und „Moodle“ unterstützen schon heute als Lernplattformen den Unterricht an den Schulen im Freistaat. 
Der LINKEN kann ich nur raten: Erst informieren, dann schwadronieren!“ 

 

Die Pressemitteilung im PDF-Format findet ihr HIER.