Digitalministerium 2

Dresden, 24. Mai 2018. Der Forderung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Sächsischen Union schließt sich die Junge Union Sachsen & Niederschlesien an. 


Dazu der JU-Landeschef Tom Unger:
„Um Digitalisierung, die mittlerweile nahezu jeden Lebensbereich umfasst, im Freistaat effizient umzusetzen, voranzutreiben und zu koordinieren braucht es eine zentrale Stelle.
Klar ist, dass jedes Staatsministerium das Feld Digitalisierung für sein Aufgabenfeld anpacken muss. Trotzdem braucht es eine Bündelung von Kompetenzen bei diesem Thema. So muss z.B. die ständig wachsende Digitalwirtschaft Sachsens eine zentrale Anlaufstelle haben und der Breitbandausbau muss beschleunigt werden. Wir erachten deshalb den Vorstoß der MIT Sachsen für richtig. Zu unserem Landestag im März haben wir zentrale Forderungen für ein Regierungsprogramm der Sächsischen Union 2019-2024 verabschiedet. Diese beinhalten u.a. die Schaffung eines Digitalbeirates beim Ministerpräsidenten sowie Breitbandausbau bis hin zu flächendeckenden Gigabit-Netzen. Wenn wir in Sachsen Digitalisierung so gestalten wollen, dass Bürger, Unternehmen und der Freistaat maximal von ihr profitieren, brauchen wir ein eigenes Ministerium dafür.
Das Zukunftsthema Digitalisierung ist zu wichtig, als das man es nur nebenbei bearbeiten kann. Diesen Eindruck haben wir aber zunehmend vom Umgang damit im Wirtschaftsministerium unter Martin Dulig (SPD).“